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Test

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Euer schönes Leben kotzt mich an!

Euer schönes Leben kotzt mich an!
Ich hätte nie gedacht, dass ich einen Umweltroman lesen werde. Normalerweise musste ich bis heute immer an Geschichten denken, wie Menschen Bäume knutschen. Ziemlich voreingenommen ich weiß! Aber man wird etwas besseres belehrt. Allein vom Titel war ich schon begeistert. Und so verschlung ich diese Buch in jeder freien Minute, die man auftreiben konnte.

London 2015. Man kann schon fast sagen, dass die Welt unter geht. Der Klimawandel beeinflusst das komplette Leben. Man zahlt nun mit Energiepunkten. Und mittendrinn erzählt Laura Brown ihre Geschichte in Form ihres Tagebuches.

Laura ist 16 Jahre alt, spielt in bei den Dirty Angels Bass und hat eine Familie, die ewig das heile Leben vorspielt. Also eigentlich lebt sie ein normales Leben. Doch wie dieses durch die Rationalisierung, die in England nun stattfindet, beeinflusst wird, ist interessant zu beobachten. Normale Aktionen, wie in den Urlaub fliegen oder sogar einfach nur auszugehen sind nicht mehr wirklich drin. Auch zwischenmenschliche Geschichten sind komplizierter geworden, da andere Werte auf einmal zählen. Auch für uns belanglose Werte, wie das Wetter, spielen nun eine ziemlich wichtige Rolle. All das zusammen macht das Buch wirklich lesenwert, allein da ich Laura extrem sympathisch finde, mit ihrer leicht rebellischen Art, die nicht immer heraus kommt und ihrer schreibweise, die sie in der Tagebuchform darlegt.

Insgesamt bringt einen das Buch wirklich zum Nachdenken und dies nicht durch Parolen und grobe Beispiele, wie ich es sonst nur kenne. Diesmal ist es anders, es wird gezeigt wie das Leben auch durch die Klimatisierung beeinflusst werden kann bzw hier es schon ist. Und das auch in einer zeitgemäßen Form und ohne jegliches Fachkaudawelsch. Ich weiß nicht wieso, aber wenn mir jemand sagt: “Hey der Wasserspiegel steigt um einen Zentimeter!” kann ich nichts wirklich damit anfangen. Klar man kennt die Folgen. Aber es wirkt zu abstrakt, als dass man die wirkliche Bedeutung sieht. Und so ist das Buch auch was für diejenigen, die sich vielleicht gar nicht für all den Klimawandel und so weiter interessieren.

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Tschüss Sommer!

Tschüss Sommer!

Das war es wohl wirklich mit dem Sommer. Eigentlich bin ich froh drum, da ich die Hitze hasse. Ja ich hasse sie wirklich. Mein Kreislauf auch regelmäßig. Aber ich mag die Aktionen, die im Sommer gestartet werden. Spontanes Grillen oder Abends einfach auf eine Wiese legen und die Sterne beobachten. Es ist einfach Abends angenehm draußen zu sein. Nur leider war dieser Sommer anders. Es gab nicht die Aktionen, einfach ein Sixpack Bier zu kaufen und Freunde zu besuchen. Alle Welt war zu beschäftigt oder hatte durch die Hitze einfach keine Motivation mehr.

Nur eins blieb: Die Festivals. Ja auch wohl ein wichtiger Punkt im Sommer  für mich. Einfach mit zu vielen Menschen die gleichen Personen auf der Bühne feiern. Ein Highlight für mich. Live wird eh viel mehr Energie rübergebracht. Und Hallen sind im Sommer einfach zu eklig. Durfte das dies Jahr noch bei ein paar Konzerten mitkriegen. Und ich finde es immer noch nicht sonderlich lecker den Schweiß von zu vielen Menschen von der Decke wieder auf mich herabtropfen zu lassen.

Aber nun kommt der Herbst. Also wird meist die Zeit drinne verbracht. Endweder zuhause mit einem guten Buch oder Film und Tee. Oder man wandert wieder stumpf in Clubs. Tanz sich dort warm und will eigentlich gar nicht mehr raus in die Kälte. Der einzige Grund für mich in die Kälte zu spazieren, wäre ein Spaziergang durch den Wald. Ich glaube dass ist die letzte Romantik, die in mir erhalten blieb. Einfach durch den Wald mit dem Hund spazieren, der langsam bunt wird. Aber wirklich langsam. Wobei ich schon ein oder zwei gelbe Blätter gesehen habe. Und ich finde das wirklich wunderschön. Wirklich die letzte Romantik, die mich in der heutigen Zeit noch richtig berüht. Komische Logik. Aber hey!

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Herzklopfen mal Anders

Herzklopfen mal Anders
Im Moment fühle ich mich in das Alter von 13 zurückversetzt, in dem man eigentlich irgendwelche Boybands mit ihren Schmusesongs an schmachten sollte. War irgendwie nie so groß der Fall bei mir. Man hatte zwar auch Poster im Zimmer hängen, für die man sich schämend in die Ecke stellen kann. Aber nie war das hören der Musik für mich so intensiv. Und so geschieht es im Moment, dass ich extremes Herzklopfen beim ersten Mal herreinhören der neuen Comeback Kid Platte hatte. Sympton + Curse kann im Moment auf Myspace Probegehört werden.  Und so tat ich das sofort. Und schon bei den Ersten Riffs von Do Yourself A Favor machte mein Herz ein Sprung und Glückshormone wurden freigesetzt.

Vielleicht sollte man Anmerken, dass diese Band mich schon seit 4 Jahren immer wieder in Entzücken bringt. Und ich mich jedes Mal wie ein dummer Teenager fühl, der auf Konzerten sich die Seele aus dem Hals schreit, nur weil der Aalglatte noch so tolle Popstar in die Richtung winkt, in der man steht. Oh Gott, wenn ich so was nun auch noch bringen würde, bitte ich um einen Schuss in den Kopf.

Aber es war schon beim ersten Mal hören einfach das komplette Herzklopf-Konzert. Genau wie das erste Konzert von Ihnen 2007. Und letztes Jahr ein Interview mit Ihnen führen zu dürfen, ging dann ordentlich in die Hose. Aber mein Ex-Freund, hat es super geschmissen und anschließend wurd extrem peinlich erklärt, wieso ich kein Wort rausbringen konnte. Aber es wurde mit Humor gesehen, was alles noch sympathischer macht.

Und so kommt es auch, dass ich im Moment wieder totales Herzrasen kriege, bei dem Gedanken sie im Oktober in Oberhausen erneut zu sehen. Und nicht weil, man sie einfach nur sieht, sondern weil sie live einfach ein Erlebnis sind, so viel Leidenschaft sieht man ihnen an. Und auch wird es gut, die ganzen Parts einfach sinnlos mitzuschreien und einfach gehen zu lassen.

Ich glaube trotzdem, dass ich mich wie so eine 13-jährige anhöre. Aber Shit Happends.

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