
Im Moment fühle ich mich in das Alter von 13 zurückversetzt, in dem man eigentlich irgendwelche Boybands mit ihren Schmusesongs an schmachten sollte. War irgendwie nie so groß der Fall bei mir. Man hatte zwar auch Poster im Zimmer hängen, für die man sich schämend in die Ecke stellen kann. Aber nie war das hören der Musik für mich so intensiv. Und so geschieht es im Moment, dass ich extremes Herzklopfen beim ersten Mal herreinhören der neuen Comeback Kid Platte hatte. Sympton + Curse kann im Moment auf Myspace Probegehört werden. Und so tat ich das sofort. Und schon bei den Ersten Riffs von Do Yourself A Favor machte mein Herz ein Sprung und Glückshormone wurden freigesetzt.
Vielleicht sollte man Anmerken, dass diese Band mich schon seit 4 Jahren immer wieder in Entzücken bringt. Und ich mich jedes Mal wie ein dummer Teenager fühl, der auf Konzerten sich die Seele aus dem Hals schreit, nur weil der Aalglatte noch so tolle Popstar in die Richtung winkt, in der man steht. Oh Gott, wenn ich so was nun auch noch bringen würde, bitte ich um einen Schuss in den Kopf.
Aber es war schon beim ersten Mal hören einfach das komplette Herzklopf-Konzert. Genau wie das erste Konzert von Ihnen 2007. Und letztes Jahr ein Interview mit Ihnen führen zu dürfen, ging dann ordentlich in die Hose. Aber mein Ex-Freund, hat es super geschmissen und anschließend wurd extrem peinlich erklärt, wieso ich kein Wort rausbringen konnte. Aber es wurde mit Humor gesehen, was alles noch sympathischer macht.
Und so kommt es auch, dass ich im Moment wieder totales Herzrasen kriege, bei dem Gedanken sie im Oktober in Oberhausen erneut zu sehen. Und nicht weil, man sie einfach nur sieht, sondern weil sie live einfach ein Erlebnis sind, so viel Leidenschaft sieht man ihnen an. Und auch wird es gut, die ganzen Parts einfach sinnlos mitzuschreien und einfach gehen zu lassen.
Ich glaube trotzdem, dass ich mich wie so eine 13-jährige anhöre. Aber Shit Happends.
Musik 0
Eine Seltenheit bestimmt. Doch kann vorkommen. Das Wochenende wird komplett verflucht. Genau wie jeder, der mir noch mal erzählen muss, dass Lena gewonnen hat. Letzteres kommt wohl durch den Fakt, dass alle 10 Minuten mir jemand beim Arbeiten erzählen musste, dass sie gewonnen hat und alle Mädels nur noch am rumschreien waren. Lag eventuell am Alkohol, wodurch die Leute mir noch unsympathischer wurden.
Nein prinzipiell hatte ich nie was gegen Alkohol. Es jetzt auch nicht der Fall. Nur die Leute, die einfach nur nervig sind, wenn der Pegel zu hoch wird, könnte ich gegen die Wand klatschen. Und das soll wirklich was heißen. So gab es allerlei Spezialisten. Leute die sich schlagen wollen, die nur noch rumbrüllen (am besten noch genau in dein Ohr), die erstmal eine Fontäne aus sich rausholen (dass noch am besten fast vor die Füße) und die einen unbedingt in den Arm nehmen wollen, dann aber nicht mehr weggehen. Herrlich! Der Luftballon in Form von einem Piratenschiff wurde auch nicht ergattert. Aber oh mein Gott, der war genial. So blieb der einzige Trost, der Feierabend und die Heimfahrt mit lauter und guter Musik. Aber Pustekuchen! Durch den Regen wurde die Heimfahrt nur ätzend, da man gar nichts mehr sah, dass das Bett der einzige Trost noch war.
Wäre das alles nicht genug gewesen, steht nun noch die ganze Arbeit für die Schule an. Man ist ja faul und denkt sich immer, dass alles auf den letzten Drücker noch was wird. Nur doof, wenn man die Falsche Programm Version hat, und so das Buchcover nicht mehr weiter bearbeiten kann. Und für die Präsentation die Unterlagen verschollen gegangen sind. Wenigstens ist die Tuschearbeit durch. Und so wird sich nun zu Tee, Zigaretten und The Prodigy der Tag irgendwie erträglich gemacht. Alternativ wird der Link wieder durch Höhlen und Wälder gejagt und alle Monster auch noch verflucht. Ja definitiv war das nicht mein Wochenende.
Privat 0
Ja schneller Tapetenwechsel. Wird nicht zur Gewohnheit. Früher war das ja ein Muss. Ich erinnere mich oft genug da dran, wie oft man gerade eins fertig hatte und schon das Nächste überdacht hatte. So will ich es hier aber nicht enden lassen. Der Tapetenwechsel kam nur zustande, weil ich des erste Layout mir schon ein ziemlicher Dorn im Auge war. Es war einfach nicht meins. Das klingt glaub ich ziemlich merkwürdig. Aber einfach hinnehmen. Jetzt ist es übersichtlicher und nicht mehr so arg dunkel. Wie dem auch sei, man gönnt sich ja sonst nichts an einem Freitag. Schließlich wird der Abend zu hause verbracht, da irgendwie gar nichts geht. Ich glaub mich trifft gleich wieder der Putzwahn und ich räume endlich mein Chaos auf den paar Quadratmetern auf und freue mich da drüber, dass die Tage Festivalkarten bestellt werden und wenn alles klappt sich auch noch so genügend Konzerte ergeben.
Update 0
Oder auch “Nightglow der Ballone”, wie es wunderbar auf der Homepage genannt wurde. Über den Gebrauch von englischen Wörtern will ich mich nun nicht unbedingt auslassen. Manchmal passt es schlicht. Aber manchmal ist es nur nervig. Aber wirklich nervig. Ich finde Nachtglühen ist das schönere Wort. So nun genug über Wörter ausgelassen und nun zum eigentlichen Thema. Der Segelflugplatz in Oerlinghausen hatte Pfingsten Tag der Offenen Tür und Abends war das so genannte Nachglühen und ein Feuerwerk angekündigt. Also da man mal produktiv sein wollte, wurde die Kamera geschnappt und sich auf den Weg gemacht um mal wieder zu knipsen.
Interessant war es auf jeden Fall anzusehen. Schließlich ist es lustig zu betrachten, wie man eine Choreographie dafür einstudieren kann und so auf manch schlechter Musik gute Spielerei mit Hell und Dunkel herstellen kann. Und Feuerwerke sind generell wunderschön anzusehen. Und es ist mal wieder sehr lustig die ganzen “Ohs” und “Ahs” zu hören, nur weil Lichter am Himmel zu sehen sind. Ich finde es Silvester schon immer zu lustig auf der Straße zu stehen und das zu hören. Wie dem auch sein hier noch die Bilder.
Arbeiten 0
Eigentlich kam alles nur aus einer Not. Es war kein Buch mehr vorhanden und eine 2 Stunden lange Zugfahrt stand mir bevor. Also wurde das erstbeste Buch gegriffen, was mir zwischen die Finger kam. Das ich “Harry Potter” das erste Mal gelesen habe, ist schon eine ganze Weile her. Die Lust hat mich auch im vierten Teil verlassen. Mehr aus Zeitprobleme (aufjeden Fall ist die Information so in meinem Kopf geblieben) als aus Lust. Aber so sicher bin ich mir da auch nicht mehr. Und so standen die Bücher nun seit Jahren bis zum sechsten Teil in meinem Schrank und wurden keines Blickes gewürdigt. Und das völlig zu Unrecht.
In 1 1/2 Monate wurden die Bücher über den berüchtigten Harry Potter verschlungen und wieder in das tiefste Innere des Herzens gelassen. Aber ich will hier nicht mit weiteren kitschigen Vergleichen zu der Kindheit, die wieder aufgeblüht ist und einen neuen Höhepunkt hat, um mich werfen. Es ist noch nicht mal so radikal wie ich es hier darstelle. Die Geschichte ist zwar ziemlich platt und bedient sich den typischen Außenseiter-wird-Held-Klischee. Aber die Schreibweise und die Charaktere sind einfach mitreißend. Ich glaube ich brauche noch nicht mal sonderlich oft gute Hintergrundstorys, wenn die Schreibweise mir wunderbar gefällt. Ja ich glaube ich mach mir Feinde, da es mir genauso auch mit den Bis(s)- Büchern ging. Die Story ist mir zu wider aber der Schreibstil ist wunderbar.
Und da ich jetzt noch ein paar Tage warten musste, bis ich den letzten Teil lesen kann, wurde sich an den Filmen bedient. Und ich glaub das war ein Fehler. Zwar wurden alle 6 Filme in 3 Tagen gezogen, doch so sehr aufgeregt habe ich mich wohl lang nicht mehr. So viel wie weggelassen wurde oder einfach dazuerfunden ist einfach grausam. Ich sollt wohl erwähnen, dass ich mich auch krampfhaft dagegen gewehrt habe, sie mir vorher auch mal anzuschauen. Gut gemacht sind sie zwar, dass ändert aber trotzdem nichts an der Auffassung, dass Bücher wirklich nicht verfilmt werden sollten. Und wenn sie es doch werden, darf man das Buch nicht gelesen haben. Auf jeden Fall ging es mir mit bisher jeden Film, den ich vorher noch als Buch gelesen habe. Sei es die Twilight, Engel und Joe oder nun auch Harry Potter. Jedesmal rege ich mich darüber auf, dass mir zu viel umgedichtet wurden.
Bücher, Filme